{"id":114,"date":"2019-12-04T11:03:27","date_gmt":"2019-12-04T10:03:27","guid":{"rendered":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/?p=114"},"modified":"2021-11-08T21:24:39","modified_gmt":"2021-11-08T20:24:39","slug":"wie-genetikks-sound-im-all-verblasst-nie-mehr-modusmio","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/2019\/12\/04\/wie-genetikks-sound-im-all-verblasst-nie-mehr-modusmio\/","title":{"rendered":"Wie Genetikks Sound im All verblasst &#8211; &#8222;Nie mehr ModusMio!&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<p style=\"font-size:18px\"><em>Genetikk melden sich nach einer l\u00e4ngeren Pause zum Jahresende mit ihrem mittlerweile achten Studioalbum &#8222;<strong>OUTTATHISWORLD &#8211; RADIO<\/strong> <strong>SHOW VOL. 1<\/strong>&#8220; zur\u00fcck. Hat sich das Warten gelohnt oder handelt es sich um ein eher quantitatives Fabrikat?<\/em> <\/p>\n\n\n\n<h4>Wer ist Genetikk? <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\"><em>Genetikk<\/em> ist eine deutsche Hip-Hop Gruppierung, die mit ihrem 2010 ver\u00f6ffentlichten Album &#8222;Foetus&#8220; erstmals im deutschen Rap\/Hip-Hop Raum auftraten. Der Gruppe geh\u00f6ren haupts\u00e4chlich der Rapper<em> Karuzo<\/em> und der Produzent <em>Sikk<\/em> an. Die aus Saarbr\u00fccken stammenden Musiker gr\u00fcndeten <em>Genetikk<\/em> mit 13 Jahren w\u00e4hrend ihrer Schulzeit. Ihr Markenzeichen sind seit jeher schwarze Sturmmasken mit wei\u00dfen Totenkopf Verzierungen an deren Kopfenden mehrere lange F\u00e4den befestigt sind. Durch diese genie\u00dfen sie absolute Anonymit\u00e4t, denn mehr als die Herkunft ist \u00fcber die Gruppierung nicht bekannt. Weder die b\u00fcrgerlichen Namen, noch das Aussehen. Bekannt sind <em>Genetikk <\/em>beispielsweise durch Singles wie &#8222;Liebs oder lass es&#8220;, welche gemeinsam mit dem deutschen Rapper <em>Sido<\/em> ver\u00f6ffentlicht wurde, oder auch &#8222;W\u00fcnsch dir was&#8220;. Sie standen seit dem Beginn ihrer Karriere bei <em>Selfmade Records <\/em>unter Vertrag, ver\u00f6ffentlichten nun aber ihr aktuellstes Album \u00fcber das neue selbst gegr\u00fcndete Label <em>Outta This World<\/em>. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-style-large\"><p><strong>&#8222;Du sagst, Genetikk kann keiner verstehen. Zeig mir &#8217;n Genius, den alle verstehen!&#8220;<\/strong><\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Das gesamte Album l\u00e4sst sich in eine Reihe mit den sogenannten Konzept-Alben stellen. Hierbei spricht man von Alben, die, wie es der Name bereits vermuten l\u00e4sst, einem gewissen Konzept folgen und meistens einen roten Faden besitzen. Genetikks Album steht ganz im Sinne der Alien-Metapher, dass sie anders seien, als der Rest. In diesem Fall anders, als alle anderen deutschen Rapper. Sie beschreiben sich durchweg als Au\u00dferirdische, die auf der Erde nicht zu Hause w\u00e4ren und sich nicht mit den Menschen der Erde identifizieren k\u00f6nnen. Passend dazu wird das Rap-Duo auf dem Cover als Cartoonfiguren dargestellt, wobei sie sich bei der Gestaltung deutlich an der, der Zeichentrickserie &#8222;<em>Rick and Morty<\/em>&#8220; orientiert haben. Gleichzeitig nutzen sie das wohl bekannteste Stilmittel im &#8222;Rapgame&#8220;, sich in ein besseres Licht zu stellen als alle anderen. Die Anderen haben nichts drauf, haben keine Ahnung wovon sie \u00fcberhaupt reden und verstehen die Message, die ich als Rapper vermitteln will, erst recht nicht. Das Au\u00dferirdische-Oberthema verpacken <em>Genetikk<\/em> weiterhin in Form einer eigenen Radio Show, was sich auch im Titel des Albums widerspiegelt. In mehreren der zw\u00f6lf Songs ert\u00f6nt eine Frauenstimme im Stile einer Nachrichtensprecherin, welche einen fiktiven englischen Radiosender moderiert. Hier wird immer wieder vor<em> Genetikk<\/em> und ihren Aussagen gewarnt und dass die Menschen sich in Sicherheit bringen sollen. <\/p>\n\n\n\n<h5> Tracklist<\/h5>\n\n\n\n<ol><li>GREETINGS EARTHLINGS <\/li><li>NICHT F\u00dcRS RADIO             <\/li><li>MASTERS VOM MARS                                           <\/li><li>E.T.<\/li><li>CHOP $UEY<\/li><li>ALIENMADE feat. YUNG RVIDER            <\/li><li>PHONE HOME feat. DCVDNS               <\/li><li>ALLE MEINE LEUTE feat. Manuellsen <\/li><li>MANNA VOM HIMMEL<\/li><li>SPACE FUNERAL feat. Tiavo<\/li><li>FLIEG INS ALL feat. KIDD<\/li><li>FRAG JEDEN <\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>Mit zw\u00f6lf Songs an der Zahl handelt es sich um ein eher kleineres Album. Zum Vergleich: Es gibt Rapper (bsp. <em>RIN<\/em>), die die gleiche Anzahl an Musik als Mixtapes oder EPs ver\u00f6ffentlichen. Wenn man h\u00f6rt, dass <em>Genetikk<\/em> ein Album ver\u00f6ffentlichen, erwartet der H\u00f6rer auch eine gewisse Menge an Musik und diese ist mit nur 12 Songs nicht wirklich gegeben. Allerdings sollte man dabei nicht vergessen, dass im Titel &#8222;<em>Vol.1<\/em>&#8220; steht und somit eigentlich schon sehr deutlich gezeigt wird, dass ein weiteres Album dieser Art und somit auch mehr Musik folgen wird.  <\/p>\n\n\n\n<p>Das Album wurde am vergangenen Freitag, dem 29. November 2019 ver\u00f6ffentlicht. Es beginnt mit einem zusammengemischten Intro (<strong><em>GREETINGS EARTHLINGS<\/em><\/strong>), welches sowohl die Nachrichtensprecherin als Einweisung in das Thema zu Wort kommen l\u00e4sst, als auch einige \u00e4ltere Song-Ausschnitte von <em>Genetikk <\/em>beinhaltet und den H\u00f6rer somit auf die kommenden 37 Minuten Laufzeit einstimmen soll. Der darauf folgende Track <em><strong>NICHT F\u00dcRS RADIO <\/strong><\/em>l\u00e4utet die Platte endg\u00fcltig mit einem fulminanten Spektakel ein. <em>Sikk <\/em>beweist vor allem in diesem Song, dass er in Sachen Beats und Musikproduktion genau wei\u00df, was er tut. Ein gewaltiger Orchester-Sound mit hervorgehobenen Streichern und einigen Bass-Passagen. Die Lyrics und die Vocals steuert wie gewohnt<em> Karuzo <\/em>dazu bei. Der Track eignet sich besonders als Einstieg, denn sowohl die Au\u00dferirdischen-Thematik als auch das Radio-Stilmittel werden hier deutlich hervorgehoben und mit Zeilen wie: &#8222;<em>Genetikk versteh&#8216; ich nicht, die widersprechen sich. Tut mir leid, aber ich check&#8216; die Message nicht<\/em>&#8222;, wird ganz gezielt der heutzutage typische Deutsch-Rap H\u00f6rer verp\u00f6nt. <em>Genetikk<\/em> richten sich in diesem Song also klar gegen die Masse und wollen nicht auf der Welle mitmischen. <em><strong>MASTERS<\/strong><\/em> <strong><em>VOM MARS<\/em><\/strong> und <strong><em>E.T.<\/em><\/strong> geben einen \u00e4hnlichen Denkansto\u00df und folgen ihrem Vorg\u00e4nger inhaltlich. Au\u00dferdem richten sie sich zu 100 Prozent nach dem Thema des Albums. <strong><em>CHOP $uEY <\/em><\/strong>hingegen sticht als erster Track aus dem Albumkonzept heraus. Dieser erschien als erste Single-Auskopplung bereits am 25. Oktober 2019 und ist eine Anspielung auf das asiatische Gericht Chop Suey bzw. auf das Lied &#8222;Chop Suey!&#8220; der amerikanischen Band <em>System<\/em> <em>of a Down<\/em>. Hier zeigen <em>Genetikk<\/em> lediglich, dass sie die krassesten im Game sind und das keiner ihnen das Wasser reichen kann. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-style-large\"><p><strong>&#8222;Unser Wert, er f\u00e4llt nie. Ich hab alien-made Dreams&#8220;<\/strong><\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Ab der H\u00e4lfte des Albums bekommen <em>Genetikk<\/em> Unterst\u00fctzung von f\u00fcnf weiteren K\u00fcnstlern. <em>Manuellsen, YUNG RVIDER, DCVDNS, Tiavo<\/em> und <em>KIDD <\/em>sind mit von der Partie. <em>Manuellsen, DCVDNS<\/em> und<em> KIDD<\/em> aka. <em>Sierra Kidd<\/em>, sind <em>Genetikk<\/em> Fans als langj\u00e4hrige Kollegen und Weggef\u00e4hrten bekannt, <em>Tiavo<\/em> und<em> YUNG RVIDER<\/em> hingegen geh\u00f6ren bereits seit 2018 dem neuen eigenen Label an. Allerdings kann kaum einer der G\u00e4ste wirklich \u00fcberzeugen. <em>DCVDNS<\/em> Part auf <strong><em>PHONE HOME <\/em><\/strong>wirkt gelangweilt und lustlos, fast so, als w\u00e4ren sowohl Text als auch Aufnahme innerhalb von nur wenigen Minuten ohne gro\u00dfen Hintergedanken entstanden.<em> Tiavo<\/em> und <em>YUNG RVIDER<\/em> merkt man hier und da noch an, dass sie noch nicht lange in der Musik unterwegs sind. Dennoch klingen ihre Anteile vielversprechend und sind wom\u00f6glich auf die falschen Songs verteilt worden, zu einem Sound, der ihnen vielleicht nicht so richtig liegt. <em>KIDD<\/em> bringt eine ganz andere Atmosph\u00e4re auf das sonst eher toughe, raue Album. In <strong><em>FLIEG INS ALL <\/em><\/strong>hat man an der Autotune-Nutzung nicht gegeizt und kreiert somit den typischen Cloudrap-Sound, der die Thematik des Albums, aber vor allem auch die des Songs nicht besser h\u00e4tte unterst\u00fctzen k\u00f6nnen. Damit wird ein gewisser Vibe geschaffen, der einen f\u00f6rmlich &#8222;abheben&#8220; l\u00e4sst. Dadurch sticht besonders dieser Track auf dem Album heraus, vor allem, da er als Vorletzter aufgelistet ist und nach dem man sich bereits an den typischen <em>Genetikk<\/em> Sound auf dem Album gew\u00f6hnt hat, schon fast \u00fcberraschend und unerwartet wirkt. <em>Manuellsen<\/em> ist jedoch der Einzige, dessen Stimme und Text wirklich passend ausgew\u00e4hlt wurden. Zwischen ihm und <em>Karuzo<\/em> sp\u00fcrt man als H\u00f6rer eine gewisse Harmonie und auch der Beat ist treffend produziert.  <strong><em>ALLE MEINE LEUTE <\/em><\/strong>ist einziges Shotout an <em>Genetikk<\/em>s Team und alle Bef\u00fcrworter. Auch einer der wenigen Songs, der rein gar nichts mit der Alien-Thematik zu tun hat. <\/p>\n\n\n\n<p>Insgesamt hat das Album eine sehr gemischte Resonanz bekommen. So titulieren die Fans Songs wie <strong><em>NICHT F\u00dcRS RADIO<\/em><\/strong> als Song des Jahres, gleichzeitig reden Kritiker aber auch von einer paradoxen Aussage des Albums. So behauptet Yannik G\u00f6lz von Laut.de: &#8222;Sollte die Ambitionslosigkeit nach der ersten H\u00e4lfte nicht schon unleugbar sein, hittet die zweite mit zum Teil v\u00f6llig austauschbaren Feature-Nummern. Diese reichen von einem uninspirierten&nbsp;DCVDNS&nbsp;\u00fcber einen starken&nbsp;Manuellsen, \u00fcber einen hochnotpeinlichen Yung Rvider bis zum grauenhaften Autotune-Gejaule von Sierra Kidd. War das nicht ein paar Tracks vorher noch der Gegner? Oder ist es cool, wenn mans selbst macht?&#8220;  (<a href=\"https:\/\/www.laut.de\/Genetikk\/Alben\/OUTTATHISWORLD-113294\">https:\/\/www.laut.de\/Genetikk\/Alben\/OUTTATHISWORLD-113294<\/a>). <\/p>\n\n\n\n<p>Generell ist es nicht zu leugnen, dass die Thematik des Albums nicht sonderlich innovativ ist. Das man nicht auf die Erde geh\u00f6re und zu Gr\u00f6\u00dferem berufen sei als der Rest, hat man auch schon bei Gruppen wie <em>DAT ADAM <\/em>geh\u00f6rt. Dennoch ist es sch\u00f6n zu sehen, wie <em>Genetikk<\/em> dies bis zum Ende durchziehen. Auch das Radioshow Stilmittel ist nichts Neues, h\u00e4lt sich aber gut, lenkt nicht von der Musik ab und nimmt den H\u00f6rer an die Hand. Die Beats von <em>Sikk<\/em> sind kreativ gesehen sehr weit ausgereift und vor allem durchaus abwechslungsreich. Jedoch sind<em> Genetikk<\/em> textlich dem roten Faden zu sehr verfallen. Jeder Song beinhaltet mindestens eine Zeile \u00fcber das Au\u00dferirdischen Thema und \u00fcber die Abgrenzung zu anderen Rappern. Hier gibt es kaum Abwechslung und nach den ersten drei Tracks beginnt man sich ein wenig zu langweilen. Bis auf den wirklich anders klingenden Part von <em>KIDD<\/em>, versinkt Song f\u00fcr Song in einer Schleife der Trostlosigkeit, ohne dass man durch eine gewisse Passage oder Melodie wachger\u00fcttelt wird. Nach einem episch klingenden Start wird <em>Genetikk<\/em> den Erwartungen nicht gerecht und der Sound verblasst wortw\u00f6rtlich auf ihrer Reise durch das All. Insgesamt sind die Songs wirklich gut produziert und klingen vermutlich als Singles sehr gut, jedoch funktionieren sie nicht als gesamtes Album. Lediglich die Thematik und das Radioshow-Stilmittel halten das Werk zusammen. Bleibt abzuwarten, ob <em>Genetikk<\/em> tats\u00e4chlich eine Fortsetzung herausbringen und ihre Abgrenzung vom Deutsch-Rap weiterhin durchziehen, dann aber vielleicht nicht allzu verkrampft. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"> <em>von Lennart Fitzler<\/em> <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\">\nGenetikk melden sich nach einer l\u00e4ngeren Pause zum Jahresende mit ihrem mittlerweile&hellip;\n<\/div>\n<div class=\"link-more\"><a href=\"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/2019\/12\/04\/wie-genetikks-sound-im-all-verblasst-nie-mehr-modusmio\/\" class=\"more-link\">Continue reading<span class=\"screen-reader-text\"> &ldquo;Wie Genetikks Sound im All verblasst &#8211; &#8222;Nie mehr ModusMio!&#8220;&rdquo;<\/span>&hellip;<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":220,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_is_tweetstorm":false},"categories":[1],"tags":[],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/pbpTmU-1Q","_links":{"self":[{"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/114"}],"collection":[{"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-json\/wp\/v2\/users\/220"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=114"}],"version-history":[{"count":9,"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/114\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1073,"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/114\/revisions\/1073"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=114"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=114"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=114"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}