{"id":268,"date":"2020-01-27T20:52:17","date_gmt":"2020-01-27T19:52:17","guid":{"rendered":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/?p=268"},"modified":"2020-01-27T21:41:42","modified_gmt":"2020-01-27T20:41:42","slug":"toys2masters-mal-anders-so-vielfaeltig-klingt-der-sound-von-twentyseven","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/2020\/01\/27\/toys2masters-mal-anders-so-vielfaeltig-klingt-der-sound-von-twentyseven\/","title":{"rendered":"Toys2Masters mal anders \u2013 so vielf\u00e4ltig klingt der Sound von \u201etwentyseven.\u201c"},"content":{"rendered":"\n<h4>von Elisa Wendorf<\/h4>\n\n\n\n<p><em>Die Bonner Band&nbsp;<\/em>twentyseven.<em>&nbsp;ist mit ihrem Indie-Rock-Style bekannt f\u00fcr au\u00dfergew\u00f6hnliche Auftritte voller \u00dcberraschungen. Am 01.12.2019 hat die vierk\u00f6pfige Gruppe beim Finale des Bandwettbewerbes&nbsp;<\/em>Toys2Masters<em>&nbsp;gezeigt, wie man das Publikum nicht nur musikalisch sondern auch durch kreative Performance-Einlagen begeistern kann.&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Es ist dunkel im Saal. Aufgeregte Atemz\u00fcge sind zu h\u00f6ren. Einzelne Jubelschreie erklingen in der Finsternis. Dann geht das Licht an und erste Gitarrenakkorde erf\u00fcllen den Raum. Es ist eine sanfte Melodie, der Auftakt zu einem gro\u00dfen Fest. Adrien, der Gitarrist, wirft einen Blick zu seinen drei Bandkameraden. Dann schl\u00e4gt Brian die Schlagzeugst\u00f6cke sechsmal gegeneinander. Niklas schlie\u00dft die Augen und nimmt einen tiefen Atemzug. Das ist der Augenblick, auf den die junge Band gewartet hat.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size\">An diesem Abend treten insgesamt sechs Bands, die es durch mehrere Vorrunden geschafft haben, gegeneinander an. Seit 1995 bietet&nbsp;<em>Toys2Masters<\/em>&nbsp;jungen Musikern aus allen Genres die M\u00f6glichkeit, auf gro\u00dfen B\u00fchnen zu spielen und das Musikbusiness kennenzulernen. Der nicht-komerzielle Nachwuchswettbewerb wird seit 2003 j\u00e4hrlich vom Bonner Musiknetzwerk organisiert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Feuerwerk aus Musik und Licht geht in die Luft. Adriens ge\u00fcbten Finger tanzen \u00fcber die Saiten, w\u00e4hrend Tom im Takt vor- und zur\u00fcckwippt, der Bass sicher in seinen H\u00e4nden. Niklas wirft einen kurzen Blick auf die Tasten seines Umh\u00e4ngekeyboards. Er umgreift das Mikrofon und begr\u00fc\u00dft die kreischende Menge. Dann ist es soweit. Er beginnt, zu singen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"677\" src=\"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/142\/2020\/01\/DSC_1666_edit-1024x677.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-387\" srcset=\"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/142\/2020\/01\/DSC_1666_edit-1024x677.jpg 1024w, http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/142\/2020\/01\/DSC_1666_edit-300x198.jpg 300w, http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/142\/2020\/01\/DSC_1666_edit-768x508.jpg 768w, http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/142\/2020\/01\/DSC_1666_edit-1536x1016.jpg 1536w, http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/142\/2020\/01\/DSC_1666_edit-2048x1355.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>\u00a9 Moritz Luckner <\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h3><strong>Der Anfang<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Mit 15 Jahren ist der S\u00e4nger und Keyboarder der Band&nbsp;<em>twentyseven<\/em>. zum ersten Mal mit der Musik in Ber\u00fchrung gekommen. Durch seinen Gro\u00dfvater hat der heute 19-J\u00e4hrige Klavierspielen gelernt, die Begeisterung f\u00fcr den Gesang folgte kurze Zeit sp\u00e4ter. Niklas r\u00fcckt seine Brille zurecht, als er an die Gr\u00fcndung der Band zur\u00fcckdenkt. \u201eAdrien und ich kennen uns aus der Schule. Ich wusste, dass er Gitarre spielt. 2017 haben wir uns mit einem weiteren Mitsch\u00fcler \u2013 unserem damaligen Drummer \u2013 zusammengeschlossen\u201c. Adrien nickt und klopft seinem Freund auf die Schulter. Dann erz\u00e4hlt er von ihren ersten Auftritten in der Schulaula vor einer Handvoll Leuten. \u201eEin halbes Jahr sp\u00e4ter habe ich Tom beim Skaten kennengelernt und ihm erz\u00e4hlt, dass uns noch ein Bassist fehlt\u201c, f\u00fcgt er hinzu.&nbsp;Niklas beginnt zu lachen, als er sich zur\u00fcckerinnert. \u201eAls ich Tom zum ersten Mal gesehen habe, ist er wie folgt durch die Rheinaue gelaufen: hohe, schwarze Chucks;  lange, farbige Socken; kurze Hose; Lederjacke; irgendein Shirt drunter und den Bass einfach so umgeh\u00e4ngt\u201c. <br>Toms Mundwinkel heben sich. Seine Begeisterung f\u00fcr die Musik sei w\u00e4hrend eines Handyverbots entfacht. Anfangs habe er nur Gitarre gespielt \u2013 und das Bassspielen erst mit dem Eintritt in die Band erlernt. Und dies augenscheinlich nicht ohne Erfolg: die Auszeichnung, die den 18-J\u00e4hrigen zum&nbsp;<em>Master of Bass<\/em>&nbsp;des Jahres 2019 gek\u00fcrt hat, h\u00e4ngt hinter ihm an der Wand.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" width=\"957\" height=\"803\" src=\"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/142\/2020\/01\/WhatsApp-Image-2020-01-27-at-13.34.27.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-441\" srcset=\"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/142\/2020\/01\/WhatsApp-Image-2020-01-27-at-13.34.27.jpeg 957w, http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/142\/2020\/01\/WhatsApp-Image-2020-01-27-at-13.34.27-300x252.jpeg 300w, http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/142\/2020\/01\/WhatsApp-Image-2020-01-27-at-13.34.27-768x644.jpeg 768w\" sizes=\"(max-width: 957px) 100vw, 957px\" \/><figcaption>\u00a9 Elisa Wendorf<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Sp\u00e4testens bei ihrem gro\u00dfen Auftritt stellt der Bassist sein Talent unter Beweis. Mit hochkonzentrierter Mimik unterst\u00fctzt er den 21-j\u00e4hrigen Adrien bei einem \u00fcppigen Gitarrensolo. Beide haben die Augen geschlossen, ihre Finger balancieren kunstvoll auf den Saiten. Buntes Licht umspielt sie und l\u00e4sst ihre wei\u00dfen T-Shirst noch deutlicher hervortreten. Links und rechts neben Niklas stehend geben sie dem S\u00e4nger R\u00fcckhalt. Im Hintergrund untermalt Brian ihr Solo mit dem Schlagzeug. Das ist erst der Beginn ihrer halbst\u00fcndigen Performance. Und alle vier Bandmitglieder scheinen den Moment in sich aufzusaugen. Aus dem Publikum sind aufgeregte Rufe zu h\u00f6ren. Rund eintausend Menschen haben sich an diesem Abend im Bonner Br\u00fcckenforum versammelt, um live beim Finale von&nbsp;<em>Toys2Masters<\/em>&nbsp;dabei zu sein.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3>Eine besondere Zahl<\/h3>\n\n\n\n<p>Bereits Ende 2018 hat sich die vierk\u00f6pfige Band f\u00fcr den Newcomer-Contest angemeldet. Dann ging alles sehr schnell. Der ehemalige Drummer trat urpl\u00f6tzlich aus der Gruppe aus \u2013 und die drei \u00fcbrig gebliebenen Jungs standen alleine da. \u201eZu unserer Rettung haben wir Brian \u00fcber ein Internetportal gefunden\u201c, erkl\u00e4rt Adrien und f\u00e4hrt sich mit der Hand durch sein lockiges Haar. Den Scherz \u201e\u00fcber Tinder f\u00fcr Musiker\u201c kann er sich nicht verkneifen.&nbsp;Seither bilden die vier Jungs eine neue Einheit. <br>Bei der Frage nach dem Ursprung des Bandnamens&nbsp;m\u00fcssen die beiden Gr\u00fcnderk\u00f6pfe schmunzeln. Adrien fl\u00fcstert Niklas etwas ins Ohr. Schlie\u00dflich l\u00fcftet er das Geheimnis. \u201eNiklas und ich haben einen Gl\u00fcckskeks ge\u00f6ffnet. Darin stand, dass die Zahl \u201a27\u2018 eine bedeutende Rolle in unserem Leben spielen w\u00fcrde\u201c.&nbsp;Und die spielt sie augenscheinlich. Die Band hat bereits elf Songs geschrieben und aufgef\u00fchrt. Ihr bekanntester Song wurde im Rahmen eines Bandcoachings der Bonner Musikstation sogar im Studio aufgenommen und in Form eines Musikvideos abgedreht.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<div class=\"jetpack-video-wrapper\"><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe class='youtube-player' width='1020' height='574' src='https:\/\/www.youtube.com\/embed\/bpPfkA5UvT0?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent' allowfullscreen='true' style='border:0;' sandbox='allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation'><\/iframe><\/span><\/div>\n<\/div><figcaption>Quelle: YouTube <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Lars Wolffgramm ist Gastdozent in der Bonner Musikstation, die Jugendkulturprojekte in der Region initiiert. Im Rahmen eines j\u00e4hrlichen F\u00f6rderprogramms hat er&nbsp;<em>twentyseven<\/em>. von 2018 bis 2019 begleitet. In einem Zeitraum von sechs Monaten hat er die Jungs individuell betreut und ihnen die Studioaufnahme sowie Videoproduktion von \u201eRolled Up Sleeves\u201c erm\u00f6glicht. Auf die Entwicklung der Band sei er sehr stolz. \u201eDie Jungs sind noch sehr jung. In dem Alter sind die Spr\u00fcnge, die junge Leute machen, sehr gro\u00df. Damals waren sie sehr albern und hatten keinerlei Erfahrung in der Musikbranche. Trotzdem haben sie schnell dazu gelernt und die Sache letztendlich sehr gut hinbekommen.\u201c Was der Bandcoach am meisten an&nbsp;<em>twentyseven.<\/em> sch\u00e4tze, sei ihr individueller Sound.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-style-default\"><p>\u201eDer Sound, den die Jungs auf die B\u00fchne bringen, ist so verschieden. Ihre Musik ist alles andere als 08\/15. Daraus formt sich eine Dynamik innerhalb der Band. Es ist immer wild, nie ganz geradeaus. Diese bunte Vielfalt macht <em>twentyseven<\/em>. aus.\u201c<\/p><cite>Lars Wolffgramm, Bandcoach in der Musikstation<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Innerhalb der letzten anderthalb Jahre h\u00e4tten sich aber auch die einzelnen Bandmitglieder enorm weiterentwickelt. &#8222;Jedes Mitglied ist selbstbewusster und sicherer im Umgang mit seinem Instrument geworden&#8220;, betont der Mentor. Dies sei auch zus\u00e4tzlichen Workshops im Rahmen des Bandcoaching-Programms zu verdanken, in denen sie viel \u00fcber Komposition, Selbstdarstellung und das weite Feld der Musikbranche gelernt h\u00e4tten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3><strong>\u201eTwentyrock\u201c: zwischen Teenie-M\u00e4dels-Mucke und alter-Herren-Musik<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Auch im Br\u00fcckenforum punkten die Jungs mit der Performance ihres produzierten Hits. \u201eSpart euch das Gebr\u00fcll und hebt es euch f\u00fcr den n\u00e4chsten Song auf!\u201c, ruft Niklas, ehe seine Bandkameraden den Beginn des Liedes einl\u00e4uten. Die Fans in den ersten Reihen kennen den Text auswendig. Hitze steigt in die Luft, als die Menge enger nach vorne r\u00fcckt. Ein Blick auf Niklas verr\u00e4t, dass er im Gegensatz dazu die Ruhe selbst ist. Seine anfangs durchgeschimmerte Nervosit\u00e4t scheint verflogen zu sein. Die Regentropfen, die \u00fcber seine hochgekrempelten \u00c4rmel rinnen, sind selbst mit geringer Vorstellungskraft wahrzunehmen. Selbstsicher steht er vor dem Mikrofon. Eine Hand h\u00fcpft auf den Tasten seines Keyboards auf und ab, w\u00e4hrend seine tiefe Stimme durch den Saal hallt. Ihr teils rauchiger Klang sowie die rockigen Einlagen seiner Bandkollegen machen die Einordnung ihres Musikstils in ein bestimmtes Genre zu einer ganz sch\u00f6nen Herausforderung.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend ihr Mentor ihren Sound mit \u201eIndie-Pop\u201c betitelt, gibt Niklas zu bedenken, dass jedes Lied von ihnen vollkommen unterschiedliche Akzente setzt. \u201eWir verbinden sehr viele Sachen, die sonst in dieser Kombination nicht vorhanden w\u00e4ren\u201c, sagt er nachdenklich. Sie selbst w\u00fcrden sich eher dem Rock-Genre zuordnen. Nach einer ausgiebigen Diskussion kommen die Jungs zu dem Schluss, dass sie ihren Stil am liebsten \u201etwentyrock\u201c nennen w\u00fcrden. <br>Privat unterscheiden sich die Musikgeschm\u00e4cker der Vier. \u201eVon Teenie-M\u00e4dels-Mucke bis zu Alter-Herren-Musik ist alles dabei\u201c, fasst Adrien schmunzelnd zusammen. Tom will wiedersprechen, doch Niklas h\u00e4lt ihn von dem Einl\u00e4uten einer weiteren Diskussion ab. <br>Generell bezeichnen die anderen Jungs ihn als \u201eBand-Papa\u201c. Bei der Frage, wer die Verantwortung \u00fcber die Gruppe trage, zeigen drei Finger auf ihn. Dann erkl\u00e4ren sie, dass Niklas die Grundstrukturen ihrer Songs schreibe. Tom helfe ihm, wenn es haken w\u00fcrde und br\u00e4chte neue Ideen ein. Adrien mache die Lieder \u201eweird, aber interessant\u201c. Niklas muss schmunzeln. \u201eEr sorgt f\u00fcr den gewissen Spice\u201c. Brian, das j\u00fcngste Bandmitglied, halte letztendlich den Groove und forme das simple Gef\u00fcge, das sie zusammenhalte. \u201eAu\u00dferdem kuschelt er viel\u201c, erg\u00e4nzt Adrien.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3><strong>Vom B\u00fcgelbrett zur Vibra-Slap<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die Begeisterung der Band f\u00fcr weiche Umarmungen ist sogar auf der B\u00fchne zu erkennen: ein pinker Pl\u00fcsch-Flamingo sitzt hinter Niklas auf etwas, das auf den ersten Blick aussieht, wie ein B\u00fcgelbrett. Ein zweiter Blick verr\u00e4t, dass es sich tats\u00e4chlich um ein B\u00fcgelbrett handelt. Und sp\u00e4testens nach den ersten Takten des n\u00e4chsten Songs wird den Zuh\u00f6rern klar, dass diese Band weder vor Genre-Ausfl\u00fcgen noch vor der Verwendung verschiedenster Utensilien, die sich zum Musikmachen eignen, zur\u00fcckschreckt. W\u00e4hrend Adrien das Lied in einer Art Gespr\u00e4ch einleitet, in dem er \u00fcber einen sonderbaren Mann namens \u201eMr. Dawson\u201c spricht, hat Niklas aus dem Nichts eine Blockfl\u00f6te gezaubert. Er spielt ein paar kurze T\u00f6ne, dann wirft er das Instrument ins Publikum.&nbsp;Trotz \u2013 oder gerade wegen \u2013 dieser Abstrusit\u00e4t, ist das Publikum nach nur wenigen Strophen begeistert. Die Melodie verwandelt sich schnell in einen Ohrwurm. Als Niklas von einem weiteren sonderbaren Utensil Gebrauch macht, erf\u00fcllt ein best\u00e4ndiges \u201eBbbrrrrr\u201c den Saal.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-circle-mask\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/142\/2020\/01\/Bildschirmfoto-2020-01-26-um-16.09.21-914x1024.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-388\" width=\"411\" height=\"459\" srcset=\"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/142\/2020\/01\/Bildschirmfoto-2020-01-26-um-16.09.21-914x1024.png 914w, http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/142\/2020\/01\/Bildschirmfoto-2020-01-26-um-16.09.21-268x300.png 268w\" sizes=\"(max-width: 411px) 100vw, 411px\" \/><figcaption>\u00a9 Moritz Luckner <\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas hier nennt sich Vibra-Slap\u201c, erkl\u00e4rt der S\u00e4nger und deutet auf ein Metallgestell, das an einem Ende mit einer Holzkugel versehen ist. Diese ist beim Auftreffen auf eine weitere Holzplatte f\u00fcr den vibrations\u00e4hnlichen Ton verantwortlich. Dann wirft er einen Blick auf weitere Gegenst\u00e4nde in einer gro\u00dfen Truhe. In dieser bewahrt der S\u00e4nger die f\u00fcr ihn typischen \u201etausend kleinen Instrumente\u201c auf. Er holt ein sogenanntes Agog\u00f4 hervor, \u00fcber dessen Schreibweise die Jungs sich nicht einig sind. Hierbei handelt es sich um eine Art Glocke, die mit einem Holzstab angeschlagen wird. Schlie\u00dflich gibt Niklas eine Tonprobe des Instrumentes, das er beim n\u00e4chsten Auftritt mit auf die B\u00fchne nehmen m\u00f6chte. \u201eDas wird auf Festivals total abgehen\u201c, beschw\u00f6rt er, als er die Kiste wieder schlie\u00dft.&nbsp;Generell planen die Jungs, in diesem Jahr vermehrt auf Festivals zu spielen. Allein im letzten Jahr hatten sie circa 30 Auftritte. Niklas sch\u00fcttelt ungl\u00e4ubig den Kopf. \u201eIch kann es immer noch nicht richtig glauben, dass wir es innerhalb von einem Jahr ins Finale von <em>Toys2Masters<\/em> geschafft haben\u201c. Seine Bandkameraden stimmen ihm zu. \u201eDer Unterschied zwischen unseren Auftritten am Anfang des Jahres und unserer Performance im Dezember ist immens. Zum einen sind wir musikalisch enorm gewachsen. Au\u00dferdem war es unglaublich, dass im Br\u00fcckenforum fast zehnmal so viele Menschen in den ersten Reihen standen und unsere Songs mitsingen konnten\u201c, f\u00fcgt der S\u00e4nger hinzu. <\/p>\n\n\n\n<h3><strong>Improvisieren und imponieren: Fingerstyle? Kein Problem!&nbsp;<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Nach nur wenigen Stophen hat das Publikum den eing\u00e4ngigen Text von \u201eMr. Dawson\u201c drauf. \u201eWhere do you think you\u2019re going?\u201c, ruft Adrien, gefolgt von einem Chor aus begeisterten Stimmen. Und auch wenn dies Teil des Liedtextes war, verschwindet Niklas pl\u00f6tzlich aus dem Rampenlicht. W\u00e4hrend Brian und Tom sich ein Battle ihrer Schlagzeug- und Bassspielk\u00fcnste leisten, kniet der S\u00e4nger mit seinem Keyboard am B\u00fchnenrand und haut verzweifelt auf die Tasten seines Instrumentes. Diese geben keinen Laut von sich \u2013 und sp\u00e4testens der verzweifelte Ausdruck seines Gesichtes macht deutlich, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt.&nbsp;Die Fans lassen sich von dem Zwischenfall nicht irritieren. Adrien, Tom und Brian schaffen es, den Song trotz Niklas Ausfall kunstvoll zu Ende zu bringen. Vielen scheint gar nicht aufgefallen zu sein, wie die Panik in Niklas immer weiter aufkeimt.&nbsp;Adrien versucht, den Applaus des Publikums weiter aufrecht zu erhalten, um seinem Kollegen Zeit zu verschaffen. Dieser fuchtelt mittlerweile wild an einer gro\u00dfen schwarzen Box herum. Dann ebbt das Klatschen der Menge jedoch immer weiter ab und Stille breitet sich im Saal aus. Jemand aus der ersten Reihe ruft Adrien etwas zu.&nbsp;\u201eIhr wollt einen Fingerstyle?\u201c, wiederholt Tom lauter. Die Fans brechen in Jubel aus. Adrien scheint etwas unschl\u00fcssig zu sein, was er machen soll. \u201eOkay. Aber ich spiele etwas Trauriges.\u201c Einige Momente sp\u00e4ter umspielen seine Finger die Saiten seines Instrumentes. Eine wohlige Melodie umh\u00fcllt die Zuschauer. Adrien wirft den Kopf in den Nacken. Seine verzogene Mimik zeigt, wie er immer mehr mit seiner Gitarre verschmilzt.&nbsp;Dann ert\u00f6nt ein Klang, der dem Anschlag einer Klaviertaste verd\u00e4chtig \u00e4hnelt. Das Keyboard funktioniert wieder. Niklas hat es geschafft.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-jetpack-slideshow aligncenter\" data-effect=\"slide\"><div class=\"wp-block-jetpack-slideshow_container swiper-container\"><ul class=\"wp-block-jetpack-slideshow_swiper-wrapper swiper-wrapper\"><li class=\"wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide\"><figure><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"677\" alt=\"\" class=\"wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-445\" data-id=\"445\" src=\"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/142\/2020\/01\/DSC_1830_edit-2-1024x677.jpg\" srcset=\"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/142\/2020\/01\/DSC_1830_edit-2-1024x677.jpg 1024w, http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/142\/2020\/01\/DSC_1830_edit-2-300x198.jpg 300w, http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/142\/2020\/01\/DSC_1830_edit-2-768x508.jpg 768w, http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/142\/2020\/01\/DSC_1830_edit-2-1536x1016.jpg 1536w, http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/142\/2020\/01\/DSC_1830_edit-2-2048x1355.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure><\/li><li class=\"wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide\"><figure><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"677\" alt=\"\" class=\"wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-446\" data-id=\"446\" src=\"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/142\/2020\/01\/DSC_1730_edit-1-1024x677.jpg\" srcset=\"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/142\/2020\/01\/DSC_1730_edit-1-1024x677.jpg 1024w, http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/142\/2020\/01\/DSC_1730_edit-1-300x198.jpg 300w, http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/142\/2020\/01\/DSC_1730_edit-1-768x508.jpg 768w, http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/142\/2020\/01\/DSC_1730_edit-1-1536x1016.jpg 1536w, http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/142\/2020\/01\/DSC_1730_edit-1-2048x1355.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure><\/li><li class=\"wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide\"><figure><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"677\" alt=\"\" class=\"wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-447\" data-id=\"447\" src=\"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/142\/2020\/01\/DSC_1705_edit-1-1024x677.jpg\" srcset=\"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/142\/2020\/01\/DSC_1705_edit-1-1024x677.jpg 1024w, http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/142\/2020\/01\/DSC_1705_edit-1-300x198.jpg 300w, http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/142\/2020\/01\/DSC_1705_edit-1-768x508.jpg 768w, http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/142\/2020\/01\/DSC_1705_edit-1-1536x1016.jpg 1536w, http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/142\/2020\/01\/DSC_1705_edit-1-2048x1355.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure><\/li><\/ul><a class=\"wp-block-jetpack-slideshow_button-prev swiper-button-prev swiper-button-white\" role=\"button\"><\/a><a class=\"wp-block-jetpack-slideshow_button-next swiper-button-next swiper-button-white\" role=\"button\"><\/a><a aria-label=\"Pause Slideshow\" class=\"wp-block-jetpack-slideshow_button-pause\" role=\"button\"><\/a><div class=\"wp-block-jetpack-slideshow_pagination swiper-pagination swiper-pagination-white\"><\/div><\/div><\/div>\n\n\n\n<p>\u00a9 Moritz Luckner<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIn dem Moment hatte ich so eine Panik. Bisher hatten wir immer Gl\u00fcck mit der Technik. Und ausgerechnet im Finale funktioniert dieses bl\u00f6de Teil nicht\u201c. Niklas verdreht die Augen, als er das Erlebnis Revue passieren l\u00e4sst. \u201eDabei sind wir auf der B\u00fchne eigentlich gar nicht mehr so aufgeregt.\u201c Adrien wirft ein, dass sie dagegen vor jedem Auftritt ungef\u00e4hr acht mal auf Toilette gingen. <br>Bei der Frage nach einem bestimmten Ritual vor jeder Performance wirft Niklas lachend die H\u00e4nde in die Luft. \u201eOh, ja. Wir machen ,kollektiven Dehnen\u2018\u201c. Die anderen stimmen in sein Gel\u00e4chter ein. Offenbar hat sich einer von Adriens Versprechern zu einem festen Bandritual etabliert. Niklas witzelt \u00fcber Tom, dessen H\u00e4nde bei einer Vorbeuge nur bis zu seinen Knien reichen w\u00fcrden. Tats\u00e4chlich w\u00fcrde das (\u201ekollektiven\u201c) Dehnen sie auf jeden bevorstehenden Gig vorbereiten. \u201eMachen wir es nicht, wird der Auftritt schlecht\u201c, sagt Tom schlicht.&nbsp;<br>Das Gef\u00fchl auf der B\u00fchne wiederum sei unbeschreiblich. \u201eSo banal es auch klingen mag: mich erf\u00fcllen unsere Auftritte, wie nichts anderes\u201c, schw\u00e4rmt Niklas.&nbsp;Adrien r\u00e4uspert sich, ehe er John Mayer zitiert. Generell ist der Gitarrist ein gro\u00dfer Freund von tiefsinnigen Worten. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-cover has-background-dim\" style=\"background-image:url(http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/142\/2020\/01\/DSC_1754_edit-2.jpg);min-height:335px\"><div class=\"wp-block-cover__inner-container\">\n<p style=\"font-size:25px\" class=\"has-text-align-center\">\u201cPlaying music to me is as close to having super powers as you can have.\u201d <br>\u2013  John Mayer<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p style=\"font-size:14px\" class=\"has-text-color has-text-align-left has-very-dark-gray-color\">\u00a9 Moritz Luckner<\/p>\n\n\n\n<h3><strong>Die Master der Herzen<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Der letze Song ihrer Performance bildet einen gro\u00dfen Kontrast zum weiteren Sortiment ihrer Lieder. Er ist ruhig und gef\u00fchlvoll. Beim Singen l\u00e4sst Niklas all den Frust heraus, den die Spinnerei des Keyboardes verursacht hat. Schwei\u00dfperlen haben sich auf seiner Stirn gebildet \u2013 ob diese nur vom hellen, warmen Scheinwerferlicht stammen, ist nicht zu sagen. Das bis eben noch fragw\u00fcrdige B\u00fcgelbrett dient nun als Keyboardst\u00e4nder. Bunte Lichtstrahlen umtanzen die Gruppe. Einige Fans haben die Augen geschlossen. Adriens Blick ist beinahe schmerzverzerrt, w\u00e4hrend Toms Haare zur Ausnahme mal nicht hin und her fliegen. Trotzdem lehnt er sich genussvoll zur\u00fcck. Brian nickt im Takt, sein Mund ist leicht ge\u00f6ffnet. Dann verklingen die letzten T\u00f6ne des Liedes. Ihr Auftritt ist vorbei.&nbsp;\u201eDankesch\u00f6n\u201c, ruft Niklas, als ein Mantra aus \u201etwentyseven!\u201c-Rufen den Saal erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n<p>Bisher hat die Band vier Runden des Wettbewerbes durchlaufen. Niklas lehnt sich zur\u00fcck und erkl\u00e4rt, dass sie schon in den Vorrunden einen Einblick in das harte Leben des Musikbusiness erhalten und viele neue Kontakte kn\u00fcpfen konnten. <br>Ihre Proben finden in einem kleinen Raum in einer Art Lagerhalle statt. Hier treffen sich die Jungs mindestens zwei Mal pro Woche, um an neuen Songs zu arbeiten.&nbsp;Das klingt dann wie folgt:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-audio\"><audio controls src=\"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/142\/2020\/01\/twentyseven..mp3\"><\/audio><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>\u201ePrivat h\u00f6re ich unsere Musik gar nicht\u201c, merkt Adrien an. Die anderen stimmen ihm zu. Viele Songs h\u00e4tte man einfach schon zu oft geh\u00f6rt und durchgespielt. Neben Toms Auszeichung des Master of Bass h\u00e4gt Niklas\u2018 Version. \u201eIch bin Master of Vocals\u201c, sagt er stolz.&nbsp;\u201eUnd wir alle sind Master der Herzen\u201c, erg\u00e4nzt Adrien.&nbsp;Dann erz\u00e4hlt Tom, dass sie auch abseits des Band-Geschehens viel zusammen unternehmen w\u00fcrden. Bereits mehrmals h\u00e4tten sie K\u00e4seproben veranstaltet, die ihre Fans live bei Instagram mitverfolgen konnten. Dort findet man sie unter dem Namen @twentysevenbonn. Au\u00dferdem verbr\u00e4chten sie sehr viel Zeit mit Freunden, die sie unterst\u00fctzen w\u00fcrden, wo sie nur k\u00f6nnten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-default\"><img loading=\"lazy\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/142\/2020\/01\/WhatsApp-Image-2020-01-26-at-15.26.51-768x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-389\" srcset=\"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/142\/2020\/01\/WhatsApp-Image-2020-01-26-at-15.26.51-768x1024.jpeg 768w, http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/142\/2020\/01\/WhatsApp-Image-2020-01-26-at-15.26.51-225x300.jpeg 225w, http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/142\/2020\/01\/WhatsApp-Image-2020-01-26-at-15.26.51-1152x1536.jpeg 1152w, http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/142\/2020\/01\/WhatsApp-Image-2020-01-26-at-15.26.51.jpeg 1200w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption>\u00a9 Elisa Wendorf<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-style-default\"><p>\u201eTeil des Twenty-Teams zu sein bedeutet jede Menge Spa\u00df, lustige Momente, total verr\u00fcckte Situationen und gute Musik\u201c<\/p><cite>Hashim Butt, Roadie und gr\u00f6\u00dfter Supporter der Band <\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3>Herzklopfen<\/h3>\n\n\n\n<p>Fast zwei Stunden vergehen, ehe alle Teilnehmer zur Siegerehrung auf die B\u00fchne gerufen werden. Niklas, Adrien, Tom und Brian stehen in einer gro\u00dfen Reihe neben allen anderen Teilnehmern. Die Auswertung des Jury- sowie Zuschauervotings ist beendet. Vor der Verk\u00fcndung der Sieger erfolgt die Ehrung besonderer Einzelleistungen von allen Teilnehmern. Als Niklas und Tom ihre Zertifikate mit den Aufschriften \u201eMaster of Bass\u201c und \u201eMaster of Vocals\u201c \u00fcberreicht bekommen, ist ihnen die Verbl\u00fcffung gar nicht mehr aus dem Gesicht zu wischen. Tom erh\u00e4lt einen neuen Bass und Niklas Zugang zu exklusivem Gesangsunterricht.&nbsp;Der Moment bis zur Siegerehrung zieht sich in die L\u00e4nge wie Kaugummi. Die Spannung auf der B\u00fchne aber auch im Zuschauerraum steigt. Dann erk\u00e4ren die Moderatoren, die Pl\u00e4tze eins bis sechs von hinten beginnend zu verk\u00fcnden. <br>Bei jedem ausgesprochenen Bandnamen, der nicht \u201e<em>twentyseven.<\/em>\u201c lautet, scheint den Jungs ein Stein vom Herzen zu fallen. Trotzdem wird ihre Mimik immer ernster, je mehr Teilnehmer ihre Urkunden entgegen nehmen und von der B\u00fchne treten. Nach einer gef\u00fchlten Ewigkeit stehen nur noch zwei Bands im gellenden Scheinwerferlicht. Eine von ihnen wird einen silbernen Pokal mit nach Hause nehmen d\u00fcrfen und sich \u00fcber eine gro\u00dfe Geldsumme sowie zwei Auftritte bei dem gro\u00dfen Event Rhein in Flammen freuen k\u00f6nnen. Die Luft im Raum wird immer dicker. Zu der Erleichterung aller macht der Verk\u00fcnder des Gewinnerteams kurzen Prozess. Er sp\u00e4ht auf einen Zettel und schiebt ihn dann zur\u00fcck in einen gro\u00dfen Umschlag. \u201eDer Sieger ist \u2026&nbsp;<em>twentyseven.<\/em>!\u201c <br>Konfetti explodiert \u00fcber den K\u00f6pfen der Band. Eine Mischung aus Jubelschreien, begeisterten Spr\u00fcngen und tosendem Applaus breitet sich im Zuschauerraum aus. Niklas sch\u00fcttelt den Kopf, Brians Kinnlade klappt herunter. Adrien ist das L\u00e4cheln gar nicht mehr zu nehmen. Tom fasst sich ungl\u00e4ubig an die Stirn. <br>Dieser Sieg ist f\u00fcr die Vier das Sprungbrett in eine aufregende, neue Welt voller M\u00f6glichkeiten. Und den Stolz, der sich in ebendiesem Moment auf ihren Gesichtern abzeichnet, kann ihnen so schnell keiner mehr nehmen.&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\">\nvon Elisa Wendorf Die Bonner Band&nbsp;twentyseven.&nbsp;ist mit ihrem Indie-Rock-Style bekannt f\u00fcr au\u00dfergew\u00f6hnliche&hellip;\n<\/div>\n<div class=\"link-more\"><a href=\"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/2020\/01\/27\/toys2masters-mal-anders-so-vielfaeltig-klingt-der-sound-von-twentyseven\/\" class=\"more-link\">Continue reading<span class=\"screen-reader-text\"> &ldquo;Toys2Masters mal anders \u2013 so vielf\u00e4ltig klingt der Sound von \u201etwentyseven.\u201c&rdquo;<\/span>&hellip;<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":211,"featured_media":436,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_is_tweetstorm":false},"categories":[1],"tags":[],"jetpack_featured_media_url":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/142\/2020\/01\/DSC_1830_edit-1.jpg","jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/pbpTmU-4k","_links":{"self":[{"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/268"}],"collection":[{"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-json\/wp\/v2\/users\/211"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=268"}],"version-history":[{"count":21,"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/268\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1101,"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/268\/revisions\/1101"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-json\/wp\/v2\/media\/436"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=268"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=268"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=268"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}