{"id":61,"date":"2019-11-14T19:44:43","date_gmt":"2019-11-14T18:44:43","guid":{"rendered":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/?p=61"},"modified":"2019-11-14T19:44:43","modified_gmt":"2019-11-14T18:44:43","slug":"1-gluecksspiel-fuer-den-guten-zweck","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/2019\/11\/14\/1-gluecksspiel-fuer-den-guten-zweck\/","title":{"rendered":"#1 GL\u00dcCKSSPIEL F\u00dcR DEN GUTEN ZWECK"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Ey, ich hab ne Idee!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahr 2017 beliefen sich in Europa die Bruttospielertr\u00e4ge  des station\u00e4ren Gl\u00fccksspielmarktes auf ungef\u00e4hr 80 Milliarden Euro und die Ertr\u00e4ge des Online-Gl\u00fcckspiels auf etwa 21 Milliarden Euro. Zusammen macht das \u00fcber 100 Milliarden Euro allein in Europa. Zur Erkl\u00e4rung: Der Bruttospielertrag ist die Differenz aus Spieleinsatz und ausgesch\u00fctteten Gewinn. Somit setzen Gl\u00fccksspielanbieter jedes Jahr enorme Summen um, wobei diese ausschlie\u00dflich aus den Verlusten der Spielenden resultieren. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"561\" height=\"315\" src=\"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/142\/2019\/11\/Gl\u00fccksspiel-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-66\" srcset=\"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/142\/2019\/11\/Gl\u00fccksspiel-1.jpg 561w, http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/142\/2019\/11\/Gl\u00fccksspiel-1-300x168.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 561px) 100vw, 561px\" \/><figcaption>Spielautomaten erwirtschaften alleine in Deutschland jedes Jahr ca. f\u00fcnf Milliarden Euro. <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich m\u00fcssen Spielbankbetreiber sehr hohe Steuern zahlen, sodass ein Teil des verspielten Geldes dem Staat zu Gute kommt. Auch gibt es Gl\u00fccksspiele zu wohlt\u00e4tigen Zwecken, wie zum Beispiel \u201eAktion Mensch\u201c. Jedoch bleiben trotzdem immer noch riesige Mengen an Gewinn \u00fcbrig, die dann an Sportwettenbetreiber, Spielautomatenhersteller und Online-Casinos gehen. Und genau das hat mich auf eine Idee gebracht\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ein Gl\u00fccksspiel, bei dem der Verlust des Spielers einem\nsozialen oder \u00f6kologischen Projekt zu Gute kommt!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Da beim Gl\u00fccksspiel aufgrund der Wahrscheinlichkeitsrechnung\nimmer die Bank gewinnt, entsteht f\u00fcr den Gl\u00fccksspielanbieter auf Dauer immer\nein gewisser Gewinn, egal ob bei einer Lotterie, einem Casino oder bei\nSportwetten. Bislang sieht die Rechnung wie folgt aus:<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bruttospielertrag \u2013 Steuern \u2013 jegliche Kosten des Spielunternehmens = Gewinn des Betreibers<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Gewinn f\u00e4llt bei einigen Arten des Gl\u00fccksspiels \u00e4u\u00dferst hoch aus. So erzielt die Gauselmann-Gruppe (Der f\u00fchrende deutsche Spielautomatenhersteller) j\u00e4hrlich zwischen zwei und drei Milliarden Euroumsatz mit Gewinnen im dreistelligen Millionenbereich. Genau dieser gro\u00dfe Teil des Geldes, f\u00fcr welches die meisten Spieler hart gearbeitet haben, soll laut meiner Idee an wohlt\u00e4tige Zwecke gehen. Alles andere in der Gleichung w\u00fcrde konstant bleiben. Die Mitarbeiter der Spielebetreiber w\u00fcrden weiterhin bezahlt werden, der Statt bek\u00e4me seine Steuern und alle sonstigen Kosten w\u00fcrden gedeckt werden. Es geht nur um das was \u00fcbrig bleibt. So s\u00e4he das Gl\u00fcckspiel meiner Idee so aus:<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bruttospielertrag \u2013 Steuern \u2013 Jegliche Kosten des Spielunternehmens = Spende f\u00fcr gute Zwecke <\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Mit den heutigen technischen M\u00f6glichkeiten w\u00e4re diese Idee umsetzbar. M\u00f6glich w\u00e4re eine Auswahl f\u00fcr den Spieler, an welches Projekt sein Geld nun gehen soll. So k\u00f6nnte er bei seinem Tipico-Account oder am Spielautomat einstellen, ob seine verzockte Kohle nun an ein Projekt f\u00fcr arme Menschen in Afrika oder an die Aufforstung des Regenwalds in Brasilien gehen soll. Das bringt dem Spieler sein Geld zwar nicht wieder, aber immerhin k\u00f6nnten gro\u00dfe Summen f\u00fcr eine bessere Welt bereitgestellt werden. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"474\" height=\"266\" src=\"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/142\/2019\/11\/Gl\u00fccksspiel-2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-67\" srcset=\"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/142\/2019\/11\/Gl\u00fccksspiel-2.jpg 474w, http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-content\/uploads\/sites\/142\/2019\/11\/Gl\u00fccksspiel-2-300x168.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 474px) 100vw, 474px\" \/><figcaption>Der Markt f\u00fcr Online-Sportwetten boomt. \u00dcber acht Millionen Euro werden alleine in Deutschland j\u00e4hrlich eingesetzt.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem braucht der Spieler, wenn er Mal viel gewinnen sollte auch kein schlechtes Gewissen zu haben, denn am Ende gewinnt, wie Jeder wei\u00df, ja immer die Bank (oder nun die Kinder in Afrika).  Meinen Online-Recherchen zu Folge gibt es bislang weder Pl\u00e4ne f\u00fcr ein \u201eGr\u00fcnes Tipico\u201c noch f\u00fcr ein \u201eSoziales Merkur-Casino\u201c. Deshalb w\u00e4re es meiner Meinung nach eine super-Idee, ein solches Unternehmen zu gr\u00fcnden und zu f\u00f6rdern. Es bleibt nur noch die Frage offen: Warum macht das keiner?  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\">\nEy, ich hab ne Idee! Im Jahr 2017 beliefen sich in Europa&hellip;\n<\/div>\n<div class=\"link-more\"><a href=\"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/2019\/11\/14\/1-gluecksspiel-fuer-den-guten-zweck\/\" class=\"more-link\">Continue reading<span class=\"screen-reader-text\"> &ldquo;#1 GL\u00dcCKSSPIEL F\u00dcR DEN GUTEN ZWECK&rdquo;<\/span>&hellip;<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":219,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_is_tweetstorm":false},"categories":[1],"tags":[3,2,4],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/pbpTmU-Z","_links":{"self":[{"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61"}],"collection":[{"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-json\/wp\/v2\/users\/219"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=61"}],"version-history":[{"count":6,"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":69,"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61\/revisions\/69"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=61"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/ju22-online-journalismus\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=61"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}