{"id":100,"date":"2015-04-15T19:56:05","date_gmt":"2015-04-15T17:56:05","guid":{"rendered":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/?p=100"},"modified":"2015-04-16T11:58:25","modified_gmt":"2015-04-16T09:58:25","slug":"wenn-kuenstler-kunst-erklaeren-ein-interview-mit-bischoff-projects","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/2015\/04\/15\/wenn-kuenstler-kunst-erklaeren-ein-interview-mit-bischoff-projects\/","title":{"rendered":"Wenn K\u00fcnstler Kunst erkl\u00e4ren"},"content":{"rendered":"<p>Ein Interview mit den Galeristen von Bischoff Projects.<\/p>\n<p><em>Wie ist der Name ihrer Galerie und wie lange gibt es sie schon?<\/em><\/p>\n<p>Unsere Galerie hei\u00dft Bischoff Projects. Ich arbeite dort zusammen mit meinem Mann. Wir sind im Anfang des vierten Jahres, genauso lange sind wir auch schon auf der Art Cologne. Eigentlich befindet sich unsere Galerie aber in Frankfurt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_103\" aria-describedby=\"caption-attachment-103\" style=\"width: 326px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i1.wp.com\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2015\/04\/Position-11.jpg\"><img data-attachment-id=\"103\" data-permalink=\"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/2015\/04\/15\/wenn-kuenstler-kunst-erklaeren-ein-interview-mit-bischoff-projects\/position-1-2\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2015\/04\/Position-11.jpg?fit=2448%2C1604\" data-orig-size=\"2448,1604\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;2.2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;iPhone 5s&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1429109346&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.15&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;64&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.0333333333333&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"Position 1\" data-image-description=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2015\/04\/Position-11.jpg?fit=632%2C414\" data-large-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2015\/04\/Position-11.jpg?fit=1020%2C668\" loading=\"lazy\" class=\"  wp-image-103\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2015\/04\/Position-11.jpg?resize=326%2C214\" alt=\"\" width=\"326\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/i1.wp.com\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2015\/04\/Position-11.jpg?resize=632%2C414 632w, https:\/\/i1.wp.com\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2015\/04\/Position-11.jpg?resize=1020%2C668 1020w, https:\/\/i1.wp.com\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2015\/04\/Position-11.jpg?resize=600%2C393 600w, https:\/\/i1.wp.com\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2015\/04\/Position-11.jpg?w=2040 2040w\" sizes=\"(max-width: 326px) 100vw, 326px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-103\" class=\"wp-caption-text\">&#8222;Position 1&#8220; (He Xiangyu)<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Was k\u00f6nnen Sie uns zu diesem Werk sagen?<\/em><\/p>\n<p>In der Arbeit geht es darum wie \u00e4u\u00dfere Einfl\u00fcsse das \u201eSelbst\u201c beeinflussen. Dieses Bild handelt vom M\u00e4rchen der Prinzessin auf der Erbse und war eigentlich als moralische Instanz gedacht. Das M\u00e4rchen hat sich nicht ver\u00e4ndert, sondern wir als Menschen haben uns mit der Zeit ver\u00e4ndert. Deswegen wird das M\u00e4rchen anders wahrgenommen. Er als Chinese hat das Thema, wie die westliche Kultur die chinesische beeinflusst, h\u00e4ufig in seinen Werken untergebracht. Es ist super spannend, wie so etwas die Identit\u00e4t eines Menschen beeinflusst und darum geht es in seiner Arbeit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_102\" aria-describedby=\"caption-attachment-102\" style=\"width: 326px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i1.wp.com\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2015\/04\/Freihandgezogene-Linien.jpg\"><img data-attachment-id=\"102\" data-permalink=\"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/2015\/04\/15\/wenn-kuenstler-kunst-erklaeren-ein-interview-mit-bischoff-projects\/freihandgezogene-linien\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2015\/04\/Freihandgezogene-Linien.jpg?fit=3264%2C2448\" data-orig-size=\"3264,2448\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;2.2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;iPhone 5s&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1429109555&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.15&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;40&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.0333333333333&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"Freihandgezogene Linien\" data-image-description=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2015\/04\/Freihandgezogene-Linien.jpg?fit=632%2C474\" data-large-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2015\/04\/Freihandgezogene-Linien.jpg?fit=1020%2C765\" loading=\"lazy\" class=\"  wp-image-102\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2015\/04\/Freihandgezogene-Linien.jpg?resize=326%2C245\" alt=\"\" width=\"326\" height=\"245\" srcset=\"https:\/\/i1.wp.com\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2015\/04\/Freihandgezogene-Linien.jpg?resize=632%2C474 632w, https:\/\/i1.wp.com\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2015\/04\/Freihandgezogene-Linien.jpg?resize=1020%2C765 1020w, https:\/\/i1.wp.com\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2015\/04\/Freihandgezogene-Linien.jpg?resize=600%2C450 600w, https:\/\/i1.wp.com\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2015\/04\/Freihandgezogene-Linien.jpg?w=2040 2040w, https:\/\/i1.wp.com\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2015\/04\/Freihandgezogene-Linien.jpg?w=3060 3060w\" sizes=\"(max-width: 326px) 100vw, 326px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-102\" class=\"wp-caption-text\">&#8222;Freihandgezogene Linien&#8220; (J\u00fcrgen Krause)<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Und welche Geschichte steckt hinter dem zweiten Bild?<\/em><\/p>\n<p>Das ist der erste K\u00fcnstler den wir auch in der Galerie hatten. Das sind freihandgezogene Linien und bei ihm geht\u2019s immer um den Prozess, den ein K\u00fcnstler aus\u00fcben muss, bevor er \u00fcberhaupt anfangen kann zu arbeiten. Er spitzt Bleistifte bis es nicht mehr geht, er grundiert bis man nicht mehr grundieren kann. Also es sind immer simple t\u00e4gliche Aufgaben, denen eigentlich keine gro\u00dfe Bedeutung zugemessen wird, die er solange wiederholt bis es eine eigene Realit\u00e4t bekommt. Es ist halt Minimalismus und quasi alles was es so gibt in der Kunst. Fl\u00e4chen, Linien, Kreise, Werkzeuge. Es sind einfach Dinge, die er t\u00e4glich erneut tun muss und das sollen seine Bilder auch aussagen.<\/p>\n<p><em>Gibt es unterschiedliche Interpretationsm\u00f6glichkeiten zu diesem Werk?<\/em><\/p>\n<p>Bei diesem Werk ist es ja eigentlich klar: Es ist eben Karopapier und da gibt es wenig Interpretationsm\u00f6glichkeiten. Wir hatten es aber auch schonmal, dass da jemand Landschaften drin gesehen hat. Hier ist einfach weniger Raum f\u00fcr unterschiedliche Ansichtsweisen, obwohl es nat\u00fcrlich dauert bis man merkt, dass es eine Freihandzeichnung ist. Der Preis liegt bei 1000 Euro.<\/p>\n<p><em>Wer sind die Interessenten beziehungsweise die K\u00e4ufergruppe ?<\/em><\/p>\n<p>Je h\u00f6her der Preis ist, umso d\u00fcnner wird nat\u00fcrlich die Kundenschicht. Aber bei solchen Arbeiten kommt auch einfach mal jemand, der gerade \u00fcber die Messe l\u00e4uft und dem die Arbeit gef\u00e4llt. Mit unserer Galerie sprechen wir nat\u00fcrlich auch eine bestimmte Sparte an Kunden an, da es eher minimalistisch gehalten ist.<\/p>\n<p><em>K\u00f6nnen Sie nachvollziehen, dass man sich als Kunst-Laie fragt, was der Sinn hinter diesem Werk ist ?<\/em><\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich! Die Frage gibt\u2019s ja seit 100 Jahren: &#8222;Ist das sch\u00f6ne Musik, ist das eine sch\u00f6ne Hose?&#8220; Alles was Kunst und k\u00fcnstlerische Werke betrifft ist ja immer subjektiv. Es ist ja auch die Frage, ob man sich daf\u00fcr \u00f6ffnen m\u00f6chte oder es direkt abwiegelt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Autoren: Lukas Eckert &amp; Daniel Horvat<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\">\nEin Interview mit den Galeristen von Bischoff Projects. 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