{"id":2175,"date":"2018-04-20T14:12:59","date_gmt":"2018-04-20T12:12:59","guid":{"rendered":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/?p=2175"},"modified":"2018-04-20T14:49:06","modified_gmt":"2018-04-20T12:49:06","slug":"wie-ticken-heimatmarkt-oder-weltmarkt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/2018\/04\/20\/wie-ticken-heimatmarkt-oder-weltmarkt\/","title":{"rendered":"Kunstglobalisierung &#8211; Wo internationale Galerien ihre M\u00e4rkte finden"},"content":{"rendered":"<p>Mit Galerien aus 33 L\u00e4ndern ist das Angebot der ART COLOGNE 2018 internationaler geworden. Drei Beispiele aus Italien, Uruguay und den USA.<b> <\/b><\/p>\n<p>F\u00fcr Galerien spielt der Kunstmarkt in Gro\u00dfst\u00e4dten eine wichtige Rolle. Anders ist dies in L\u00e4ndern wie Italien und Uruguay. Hier ist der heimische Markt f\u00fcr teure Kunstobjekte eher mager: \u201eIn Italien fehlt ein gr\u00f6\u00dferes Verst\u00e4ndnis f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische Kunst. Unser Land hat eine bedeutsame Jahrhunderte alte Kunstgeschichte. Italiener kaufen und verkaufen daher sehr wenig Kunstwerke der Jetztzeit. Es gibt gro\u00dfe Galerien, die unsere Kunst kaufen, aber mehr als Dekoration und nicht als Investment. Das ist ein Problem in Italien\u201c, sagt Iole Pellion di Persano von der Galerie Giorgio Persano aus Turin.<\/p>\n<p><b>Der Markt liegt nicht in der Heimat<\/b><a name=\"_GoBack\"><\/a><\/p>\n<p>Anders als dort, wo Kunst st\u00e4rker als historisches Kulturgut im Fokus steht, gibt es L\u00e4nder und dort wichtige Sammler, die dennoch zeitgen\u00f6ssische Kunst aus Italien sehr sch\u00e4tzen und lieben: \u201eUnsere Kunden kaufen unsere Kunstwerke teils als Investment, teils, ich w\u00fcrde sagen, aus Leidenschaft. Sie schauen sich Kunst an und verstehen die Bedeutung dahinter.\u201c, so Pellion di Persano. Die Kunden der Galerie, nicht selten Prominente, wie etwa Schauspieler oder einflussreiche Manager, sind vielf\u00e4ltig. Die Galeristen nutzen die ART COLOGNE schon seit mehreren Jahren: \u201eWir haben einige Kunden in Deutschland, also ist sehr wichtig f\u00fcr uns hier zu sein, um pr\u00e4sent zu bleiben. Und nat\u00fcrlich ist es auch eine tolle Messe und immerhin die \u00c4lteste.\u201c, lobt Iole Pellion di Persano.<\/p>\n<p><b>Du musst international sein, um nationale Kunst zu promoten<\/b><\/p>\n<p>Die Galeri Piero Atchugarry aus Uruguay profitiert von ihrer \u201esonnigen Lage\u201c und nutzt das Urlaubsflair als Magnet f\u00fcr viele Kunstinteressierte: \u201eDer Ort, wo unsere Galerie liegt, grenzt an Punta del Esta. Das ist ein sehr internationaler Ort, wo Menschen aus unterschiedlichsten L\u00e4ndern anreisen, um ihre Sommerurlaube zu verbringen und unter anderem Kunst kaufen. Also gibt es schon einen gewissen Markt, nat\u00fcrlich nicht zu vergleichen mit Europa oder anderen L\u00e4ndern.\u201c, erkl\u00e4rt Galerist Ignacio Mu\u00f1oz. Gleichzeitig er\u00f6ffnet die Galerie in Zukunft einen weiteren Standort in Miami, um ihre internationalen Kontakte, besonders im amerikanischen Markt, zu erweitern.<\/p>\n<p><b>Aus der Metropole in die Welt <\/b><\/p>\n<p>Die Galerie Gagosian aus New York ist weltweit in Metropolen wie Paris, London und Hong Kong vertreten. Die am Big Apple gegr\u00fcndete Kunstgalerie fokussiert sich besonders auf zeitgen\u00f6ssische Kunst und will dies auch ihre weltweiten Standorte weitertragen. \u201eEs gibt Pl\u00e4tze, an denen im Feld der zeitgen\u00f6ssischen Kunst weniger passiert und wir den Unterschied machen wollen\u201c, so Jona Lueddeckens.<\/p>\n<p><em>Alina Tjart<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\">\nMit Galerien aus 33 L\u00e4ndern ist das Angebot der ART COLOGNE 2018&hellip;\n<\/div>\n<div class=\"link-more\"><a href=\"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/2018\/04\/20\/wie-ticken-heimatmarkt-oder-weltmarkt\/\" class=\"more-link\">Continue reading<span class=\"screen-reader-text\"> &ldquo;Kunstglobalisierung &#8211; Wo internationale Galerien ihre M\u00e4rkte finden&rdquo;<\/span>&hellip;<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":154,"featured_media":2177,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"spay_email":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_is_tweetstorm":false},"categories":[1,2],"tags":[254,278,280,279,281],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i1.wp.com\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2018\/04\/internationales_20042018.jpg?fit=1024%2C655","jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p63LW5-z5","_links":{"self":[{"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2175"}],"collection":[{"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-json\/wp\/v2\/users\/154"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2175"}],"version-history":[{"count":5,"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2175\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2189,"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2175\/revisions\/2189"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2177"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2175"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2175"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2175"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}