{"id":2247,"date":"2018-04-20T17:35:51","date_gmt":"2018-04-20T15:35:51","guid":{"rendered":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/?p=2247"},"modified":"2018-04-20T17:45:13","modified_gmt":"2018-04-20T15:45:13","slug":"wer-darf-in-die-koje-wer-muss-draussen-bleiben","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/2018\/04\/20\/wer-darf-in-die-koje-wer-muss-draussen-bleiben\/","title":{"rendered":"Wer darf in die ART COLOGNE Koje und wer nicht?"},"content":{"rendered":"<p><em>Lisa-Marie Gormanns, ART COLOGNE Direktor Daniel Hug und ART COLOGNE Sprecherin Peggy Krause, im Gespr\u00e4ch \u00fcber die Auswahlkriterien f\u00fcr Galerien auf der \u00e4ltesten Kunstmesse der Welt.<\/em><\/p>\n<p>Viele Galerien bezeichnen es als eine Ehre auf der ART COLOGNE vertreten zu sein. Aber welche Qualifikationen ben\u00f6tigt man, um auf der ART COLOGNE eine Koje zu ergattern \u2013 also auszustellen? Nach welchen Kriterien entscheidet wer, welche Kunst gut oder schlecht ist? Daniel Hug, Direktor der ART COLOGNE, erkl\u00e4rt die Kriterien.<\/p>\n<p><b>Nachfrage: Gro\u00df<\/b><\/p>\n<p>Insgesamt erh\u00e4lt die ART COLOGNE im Zeitraum von Juli bis September \u00fcber 800 Bewerbungen unterschiedlichster Galerien um einen Standplatz \u2013 doch nur ein Viertel dieser bekommt einen der begehrten Pl\u00e4tze auf dem Messegel\u00e4nde zugeteilt. Die Standfl\u00e4che von 15.000 Quadratmetern m\u00f6chte die ART COLOGNE jedoch nicht erweitern, da der \u201eVerkaufserfolg sichergestellt werden muss\u201c, so der organisatorische Leiter Benjamin Argert. Daniel Hug, k\u00fcnstlerischer Leiter der ART COLOGNE erz\u00e4hlt, dass die Messe durch eine zu gro\u00dfe Pr\u00e4senz von Galerien an Relevanz verliert, wie Erfahrungen aus der Vergangenheit zeigen. Die ART COLOGNE startete vor 52 Jahren mit 18 Galerien. In den 1990er Jahren wuchs die Messe auf 370 Aussteller an. Die gro\u00dfe Konkurrenz unter den Galerien schm\u00e4lerte deren Verkaufserfolge. Das Ergebnis: Frustrierte Galeristen, die im schlimmsten Fall sogar mit der Messe Verluste einfuhren.<\/p>\n<p><b>Der Beirat: Exklusiv<\/b><\/p>\n<p>Die Auswahl trifft ein Beirat, der vom k\u00fcnstlerischen Leiter Daniel Hug benannt wird. Dem Beirat geh\u00f6ren zehn internationale Galeristen an. Daniel Hug achtet auf einen Wechsel innerhalb des Beirats, sodass sich dieser stetig ver\u00e4ndert und somit neue Expertise in die Auswahl der Galerien einflie\u00dft. Die wichtigste Eigenschaft, die ein Mitglied des Beirates haben muss, ist Neutralit\u00e4t. \u201eEs m\u00fcssen Galerien sein, deren Akteure sich neutral verhalten k\u00f6nnen\u201c, sagt Hug.<\/p>\n<p><b>Auswahlkriterien: Geheim<\/b><\/p>\n<p>Der Beirat trifft eine Auswahl aus den Bewerbungen unter Ber\u00fccksichtigung von Qualit\u00e4tsmerkmalen. Diese k\u00f6nnen zum Beispiel renommierte, namenhafte und Galerien mit internationaler Ausrichtung sein. Die genauen Kriterien, oder vielleicht die, die es gar nicht gibt, werden geheim gehalten. Zweimal im Jahr versammelt sich das Gremium. Die erste Sitzung ist die sogenannte \u201eZulassungssitzung\u201c<i>. <\/i>In dieser wird dar\u00fcber diskutiert, welche Galerien zu der Messe eingeladen werden. In einer zweiten Sitzung, der \u201eWiderspruchssitzung\u201c wird \u00fcber die Galerien diskutiert, die abgelehnt wurden und nun diese Entscheidungen anfechten.<\/p>\n<p><b>Vielfalt: Gesichert<\/b><\/p>\n<p>Bei der Auswahl der Galerien muss der Beirat die verschiedenen, vordefinierten Spielfelder der ART COLOGNE ber\u00fccksichtigen. Junge Galerien \u2013 nicht \u00e4lter als zehn Jahre \u2013 k\u00f6nnen beispielsweise ihren Platz auf dem \u201eNeumarkt\u201c finden. Die Vielf\u00e4ltigkeit wird durch die Segmente Collaborations, Contemporary Art, Modern, Post-War and Contemporary, New Positions sichergestellt. Sehr wichtig ist der ART COLOGNE und ihrem Direktor, dass Aussteller immer wiederkommen. So ist seit der Gr\u00fcndung der Messe die <i>Galerie Thomas<\/i> jedes Jahr auf der Messe vertreten.<\/p>\n<p><b>Preise: Akzeptiert<\/b><\/p>\n<p>F\u00fcr gro\u00dfe Galerien betr\u00e4gt der Preis f\u00fcr einen Quadratmeter auf der Messe 322 Euro, kleinere Galerien kostet der Quadratmeter 224 Euro. Ein hoher Preis, den die Galerien aber durchaus bereit sind zu zahlen \u2013 denn auf der ART COLOGNE auszustellen, ist f\u00fcr die Galerien nicht nur ein Qualit\u00e4tssiegel sondern auch eine besondere Ehre.<\/p>\n<p><i>Alina Tjart, Lisa-Marie Gormanns<\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\">\nLisa-Marie Gormanns, ART COLOGNE Direktor Daniel Hug und ART COLOGNE Sprecherin Peggy&hellip;\n<\/div>\n<div class=\"link-more\"><a href=\"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/2018\/04\/20\/wer-darf-in-die-koje-wer-muss-draussen-bleiben\/\" class=\"more-link\">Continue reading<span class=\"screen-reader-text\"> &ldquo;Wer darf in die ART COLOGNE Koje und wer nicht?&rdquo;<\/span>&hellip;<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":154,"featured_media":2249,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"spay_email":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_is_tweetstorm":false},"categories":[1,3,5],"tags":[46,138,330,175,170],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i1.wp.com\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2018\/04\/hug_goramnns_20042018.jpg?fit=1024%2C667","jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p63LW5-Af","_links":{"self":[{"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2247"}],"collection":[{"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-json\/wp\/v2\/users\/154"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2247"}],"version-history":[{"count":5,"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2247\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2253,"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2247\/revisions\/2253"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2249"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2247"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2247"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2247"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}