{"id":469,"date":"2015-04-18T19:36:02","date_gmt":"2015-04-18T17:36:02","guid":{"rendered":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/?p=469"},"modified":"2015-04-18T19:36:02","modified_gmt":"2015-04-18T17:36:02","slug":"das-labyrinth-art-cologne","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/2015\/04\/18\/das-labyrinth-art-cologne\/","title":{"rendered":"Das Labyrinth Art Cologne"},"content":{"rendered":"<p>Das Messegel\u00e4nde der Art Cologne ist gro\u00df. Sehr gro\u00df sogar. Auf 284.000m\u00b2 stellen Galeristen ihre Werke f\u00fcnf Tage lang auf drei Etagen aus.<br \/>\nVor allem f\u00fcr einen Journalisten, der st\u00e4ndig von Punkt A zu Punkt B unterwegs ist, um seiner Arbeit nachzugehen, sollte eine gute Orientierung also der Schl\u00fcssel zum Erfolg sein. Zeit ist schlie\u00dflich Geld.<\/p>\n<p>Die koelnmesse ist das f\u00fcnftgr\u00f6\u00dfte Messegel\u00e4nde der Welt. F\u00fcr einen Neuling wie mich ist das mit der Orientierung also nicht ganz so einfach.<br \/>\nHeute ist mein zweiter Tag. Ich kann an zwei H\u00e4nden nicht mehr abz\u00e4hlen, wie oft ich mich nun schon verlaufen habe.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i1.wp.com\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2015\/04\/Areal.jpg\"><img data-attachment-id=\"470\" data-permalink=\"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/2015\/04\/18\/das-labyrinth-art-cologne\/areal\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2015\/04\/Areal.jpg?fit=1836%2C3264\" data-orig-size=\"1836,3264\" data-comments-opened=\"0\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;2.2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;SM-G900F&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1429196090&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.8&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;50&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.0333333333333&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"Areal\" data-image-description=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2015\/04\/Areal.jpg?fit=632%2C1124\" data-large-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2015\/04\/Areal.jpg?fit=1020%2C1813\" loading=\"lazy\" class=\"  wp-image-470 alignleft\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2015\/04\/Areal.jpg?resize=214%2C380\" alt=\"Areal\" width=\"214\" height=\"380\" srcset=\"https:\/\/i1.wp.com\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2015\/04\/Areal.jpg?resize=632%2C1124 632w, https:\/\/i1.wp.com\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2015\/04\/Areal.jpg?resize=1020%2C1813 1020w, https:\/\/i1.wp.com\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2015\/04\/Areal.jpg?resize=600%2C1067 600w, https:\/\/i1.wp.com\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2015\/04\/Areal.jpg?w=1836 1836w\" sizes=\"(max-width: 214px) 100vw, 214px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a>Eine der H\u00fcrden f\u00fcr mich sind zum Beispiel zu wenige Wegweiser. Die Ausstellung ist f\u00fcr meine Laien-Augen auf allen Etagen ziemlich identisch aufgebaut. Von den unterschiedlichen Werken mal abgesehen. Lediglich Nummerierungen wie \u201eB26\u201c kennzeichnen die einzelnen Aussteller. Daher f\u00fchlte ich mich bislang nur allzu h\u00e4ufig an Asterix und Obelix Suche nach Passierschein A38 erinnert. Hinzu kommt die nicht besonders stark ausgepr\u00e4gte Ortskenntnis der Mitarbeiter. Im eigenen Arbeitsbereich von rund 3m\u00b2 kennt sich jeder bestens aus. Alles dar\u00fcber hinaus \u00fcbersteigt aber den Horizont der stets freundlichen Leute und \u201eDas wei\u00df ich leider nicht\u201c ist definitiv die Antwort, die ich am h\u00e4ufigsten erhalte.<\/p>\n<p>Bin ich wirklich so orientierungslos? Bin ich der Einzige, der den richtigen Weg auf dieser durchaus sehr sehenswerten Messe nicht findet? Das sagen die Besucher:<\/p>\n<p><strong>Magda, 67, K\u00f6ln<\/strong><br \/>\n\u201eSo richtig verloren gef\u00fchlt habe ich mich zwar noch nicht, allerdings w\u00e4re hier und dort ein Schildchen mehr sicher nicht verkehrt gewesen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Tom und Lena, 54 und 49, Dortmund<br \/>\n<\/strong>\u201eWir sind bereits zum f\u00fcnften Mal hier. So langsam klappt es mit der Orientierung. Im ersten Jahr hatten wir aber tats\u00e4chlich so unsere Probleme, weil man auch gar nicht wei\u00df, wen man denn nach dem Weg fragen soll.\u201c<\/p>\n<p><strong>Siggi, 35, K\u00f6ln (den ich dabei ertappte, wie er unsicher die Rolltreppe hochschaute)<\/strong><br \/>\n\u201eIch suche st\u00e4ndig die Aufg\u00e4nge. Ich st\u00f6bere herum, verliere mich in den Galerien und wenn ich dann in ein anderes Stockwerk will, habe ich keine Ahnung wo ich nun gleich wieder war. Mittlerweile orientiere ich mich einfach an der Art der Rolltreppen. Dann wei\u00df ich wo ich bin.\u201c (lacht)<\/p>\n<p>Gl\u00fccklicherweise wird meine Erfahrung nur kurz darauf deutlich best\u00e4rkt, sodass ich meine Zweifel an meinem Orientierungssinn wieder ein bisschen verwerfen konnte.<\/p>\n<p>Eigentlich wollte ich nur schnell zum Infoschalter, um zu erfahren, was die h\u00e4ufigsten Fragen der Besucher sind. Ich wurde nun kreuz und quer durch das Areal geschickt, nur nicht zum Infopunkt. Zun\u00e4chst verwies mich eine Mitarbeiterin in die zweite Etage der Messe. Dort schickte man mich eine weitere Etage hinauf, wo es mir irgendwie gelang in den VIP Club zu kommen. Eigentlich habe ich dort gar keine Zugangsberechtigung. Eine freundliche Mitarbeiterin im Club war sich dann ganz sicher, dass ich zur\u00fcck ins Erdgeschoss muss, wo ich letztlich den Service Point f\u00fcr Galeristen vorfand. Der Verzweiflung nahe erhielt ich hier dann die Info, mich an den S\u00fcdeingang zu begeben.<br \/>\nMan darf hier nicht vergessen, dass nach jedem Verlassen des Ausstellungsgel\u00e4ndes Taschenkontrollen f\u00e4llig sind und davon gab es f\u00fcr mich so einige, bis ich endlich heilfroh das gro\u00dfe \u201eI\u201c im Eingangsbereich S\u00fcd vorfand.<br \/>\nBislang dachte ich immer, ein Infopunkt sei daf\u00fcr da, Informationen zu geben. Die freundliche Dame musste allerdings zun\u00e4chst telefonische R\u00fccksprache halten, ob sie mir die Information denn \u00fcberhaupt herausgeben durfte. Die Antwort war mir bereits klar: Durfte sie nicht. Also schickte man mich wieder zur\u00fcck ins Pressezentrum. Ern\u00fcchtert traf ich dort aber nur auf fragende Blicke, gab auf und beschloss den Artikel eben ohne diese scheinbar sehr kostbare Information zu schreiben.<br \/>\nEin gutes hatte der kleine Spie\u00dfrutenlauf trotzdem: Mein \u201eSamsung Health\u201c Schrittz\u00e4hler zeigte mir bereits nach vier Stunden auf der Messe an, dass ich mein Schrittziel von 10.000 Schritten erreicht h\u00e4tte.<\/p>\n<p><em>Autor: Daniel Horvat<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\">\nDas Messegel\u00e4nde der Art Cologne ist gro\u00df. Sehr gro\u00df sogar. 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