{"id":497,"date":"2015-04-19T12:22:00","date_gmt":"2015-04-19T10:22:00","guid":{"rendered":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/?p=497"},"modified":"2015-04-19T12:22:38","modified_gmt":"2015-04-19T10:22:38","slug":"artcologne-preis-verleihung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/2015\/04\/19\/artcologne-preis-verleihung\/","title":{"rendered":"ArtCologne-Preis Verleihung"},"content":{"rendered":"<p>Seit 2006 wird jedes Jahr auf der Art Cologne ein Preis f\u00fcr Kunstvereine vergeben. Der Preis wird in Kooperation von der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine (ADKV) und der Art Cologne verliehen und ist mit aktuell 8.000 Euro dotiert. Das Preisgeld ist aber im Vergleich zur Vergangenheit geschrumpft und betrug sogar mal 13.000 Euro. In diesem Jahr besteht das f\u00fcnfk\u00f6pfige Gremium, dass \u00fcber den Gewinner entscheidet aus Ellen Blumenstein (KW Institute for Contemporary Art, Berlin), Daniel Hug (Art Cologne), Ralph Lindner (Kulturstiftung des Freistaates Sachsen), Prof. Klaus Merkel (Kunstakademie M\u00fcnster) und Susanne Titz (Museum Abteiberg M\u00f6nchengladbach).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2015\/04\/BILD2.jpg\"><img data-attachment-id=\"499\" data-permalink=\"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/2015\/04\/19\/artcologne-preis-verleihung\/bild2\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2015\/04\/BILD2.jpg?fit=1920%2C1280\" data-orig-size=\"1920,1280\" data-comments-opened=\"0\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;4&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;Canon EOS 6D&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1429370219&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;38&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;640&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.05&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"BILD2\" data-image-description=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2015\/04\/BILD2.jpg?fit=632%2C421\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2015\/04\/BILD2.jpg?fit=1020%2C680\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone  wp-image-499\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2015\/04\/BILD2.jpg?resize=450%2C300\" alt=\"BILD2\" width=\"450\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2015\/04\/BILD2.jpg?resize=632%2C421 632w, https:\/\/i0.wp.com\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2015\/04\/BILD2.jpg?resize=420%2C280 420w, https:\/\/i0.wp.com\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2015\/04\/BILD2.jpg?resize=1020%2C680 1020w, https:\/\/i0.wp.com\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2015\/04\/BILD2.jpg?resize=600%2C400 600w, https:\/\/i0.wp.com\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2015\/04\/BILD2.jpg?w=1920 1920w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><\/p>\n<p>In Deutschland gibt es \u00fcber 300 Kunstvereine. 2015 wurden insgesamt 20 Kunstvereine f\u00fcr den Art Cologne Preis nominiert. Die Jury entschied einstimmig f\u00fcr den Kunstverein f\u00fcr die Rheinlande und Westfahlen aus D\u00fcsseldorf. Bei dem Verein handelt es sich um einen Kunstverein der ersten Gr\u00fcndungsphase der \u00fcber 180 Jahre alt ist. Kunstvereine seien eine B\u00fchne f\u00fcr unkonventionelle Kunst und der D\u00fcsseldorfer Verein erf\u00fclle diese Rolle beispielhaft. Dennoch wurde in der Laudatio auch betont, dass der finanzielle Spielraum f\u00fcr Kunstvereine immer kleiner wird und diese so vor erhebliche Probleme stellt.<\/p>\n<p>Der Leiter des Kunstvereins Rheinlande und Westfalen, Hans-J\u00fcrgen Hafner, stand uns freundlicherweise f\u00fcr ein kurzes Interview zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p><strong><em>Herr Hafner, ihr Verein hat sich gegen 19 andere Konkurrenten durchgesetzt. Ist man da stolz oder sagt man \u201edas war verdient.\u201c ?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Hafner: Es ist nat\u00fcrlich ein erfreuliches Ergebnis. Es ist vor allem sch\u00f6n, weil der Kunstverein bereits im letzten Jahr nominiert war wo es dann leider nicht zum Preis gereicht hat. Dieses Jahr hat es dann geklappt. Aufgrund der gro\u00dfen Masse an Kunstvereinen in Deutschland ist es letztendlich nat\u00fcrlich super erfreulich wenn das eigene Projekt dann solch eine Ehrung erf\u00e4hrt. Unstolz sind wir jedenfalls nicht. (lacht)<\/p>\n<p><strong><em>Die Jury hebt hervor, dass \u201edie besondere Wagnis in der Themenwahl der Ausstellungen und die sorgf\u00e4ltige Darstellung schwieriger Themen\u201c ausschlaggebend waren. K\u00f6nnen Sie das kurz erl\u00e4utern ?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Hafner: Ich denke das hat einfach damit zu tun, wie wir Ausstellungen deuten und es dementsprechend auch an die Kundschaft vermitteln. Ich selbst bin gepr\u00e4gt durch Kunstvereine der 90er Jahre. Vor allem der M\u00fcnchner Kunstverein war ausschlaggebend f\u00fcr eine diskursive, selbstreflexive und kritische Arbeitsweise. Ich wollte das Projekt in D\u00fcsseldorf dann so auslegen, dass man an solch eine Tradition anschlie\u00dft. D\u00fcsseldorf ist sowieso eine Kunstsaturierte Stadt. Da hat man von vornherein schon vieles. Und dort herauszustechen ist nicht unbedingt leicht. Da liegt es mir nahe, uns als Gegenpol zu positionieren. Einerseits in der Programmatik, aber auch im Sozialen, also wie man den Verein f\u00fchrt. Das verkn\u00fcpfen wir in der Ausstellung und der Zeigeweise miteinander und ich denke das ist damit gemeint.<\/p>\n<p><strong><em>8.000 Euro ist ein sch\u00f6nes S\u00fcmmchen. Welche Pl\u00e4ne hat der Kunstverein mit dem Preisgeld ?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Hafner: Nunja. Das sind ungef\u00e4hr ein Drittel einer Ausstellungsfinanzierung. Wir kalkulieren da mit etwa 25.000 Euro pro Ausstellung. Das Preisgeld ist vergleichsweise viel mag man annehmen, aus der D\u00fcsseldorfer Perspektive ist das aber vergleichsweise wenig.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich kann ich es aber trotzdem gut gebrauchen und im Ausstellungsbudget wird das auch sofort eine Rolle spielen. 8.000 Euro sind definitiv besser als nichts, auch wenn man dran erinnern sollte, dass das Preisgeld mal bei 13.000 Euro lag.<\/p>\n<p>Im Zuge der Veranstaltung erhielt au\u00dferdem Stefan Kobel den mit 3.000 Euro dotierten Art Cologne Preis f\u00fcr Kunstkritik. Kobel ist ein freier Kritiker der schon f\u00fcr eine Vielzahl verschiedener Zeitschriften und Zeitungen geschrieben hat. Es wurde betont, dass er trotz der abnehmenden Qualit\u00e4t der Kunstkritiken einen sehr hohen Anspruch erf\u00fclle. Speziell wurde sein umfangreiches Fachwissen, sowie seine Bereitschaft, sich auch mit weniger Prominenten Themen zu besch\u00e4ftigen belobigt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i2.wp.com\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2015\/04\/BILD3.jpg\"><img data-attachment-id=\"500\" data-permalink=\"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/2015\/04\/19\/artcologne-preis-verleihung\/bild3\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i2.wp.com\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2015\/04\/BILD3.jpg?fit=1920%2C1280\" data-orig-size=\"1920,1280\" data-comments-opened=\"0\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;5.6&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;Canon EOS 6D&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1429367010&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;100&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;640&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.025&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"BILD3\" data-image-description=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i2.wp.com\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2015\/04\/BILD3.jpg?fit=632%2C421\" data-large-file=\"https:\/\/i2.wp.com\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2015\/04\/BILD3.jpg?fit=1020%2C680\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone  wp-image-500\" src=\"https:\/\/i2.wp.com\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2015\/04\/BILD3.jpg?resize=450%2C300\" alt=\"BILD3\" width=\"450\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i2.wp.com\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2015\/04\/BILD3.jpg?resize=632%2C421 632w, https:\/\/i2.wp.com\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2015\/04\/BILD3.jpg?resize=420%2C280 420w, https:\/\/i2.wp.com\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2015\/04\/BILD3.jpg?resize=1020%2C680 1020w, https:\/\/i2.wp.com\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2015\/04\/BILD3.jpg?resize=600%2C400 600w, https:\/\/i2.wp.com\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2015\/04\/BILD3.jpg?w=1920 1920w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><\/p>\n<p><em>Autoren: Oskar F\u00fcting &amp; Daniel Horvat<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\">\nSeit 2006 wird jedes Jahr auf der Art Cologne ein Preis f\u00fcr&hellip;\n<\/div>\n<div class=\"link-more\"><a href=\"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/2015\/04\/19\/artcologne-preis-verleihung\/\" class=\"more-link\">Continue reading<span class=\"screen-reader-text\"> &ldquo;ArtCologne-Preis Verleihung&rdquo;<\/span>&hellip;<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":20,"featured_media":498,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"spay_email":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_is_tweetstorm":false},"categories":[6],"tags":[],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2015\/04\/BILD1.png?fit=950%2C646","jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p63LW5-81","_links":{"self":[{"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/497"}],"collection":[{"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-json\/wp\/v2\/users\/20"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=497"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/497\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":502,"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/497\/revisions\/502"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-json\/wp\/v2\/media\/498"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=497"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=497"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=497"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}