{"id":563,"date":"2015-04-19T14:17:58","date_gmt":"2015-04-19T12:17:58","guid":{"rendered":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/?p=563"},"modified":"2015-04-19T14:44:54","modified_gmt":"2015-04-19T12:44:54","slug":"die-schoenste-art-des-investments","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/2015\/04\/19\/die-schoenste-art-des-investments\/","title":{"rendered":"Die sch\u00f6nste Art des Investments"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\">Niedrigzinsen und eine hohe Volatilit\u00e4t am Aktienmarkt ziehen immer mehr Privatanleger in alternative Anlageklassen. Warum also nicht auch die \u201esch\u00f6nste Art des Investments\u201c &#8211; die Kunst &#8211; in Betracht ziehen? Neben der Tatsache, dass ein Kunstwerk schon allein rein optisch mehr hermacht als beispielsweise der Besitz eines Wertpapiers, sind die aktuellen Zahlen des Kunstmarktes durchaus vielversprechend.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Man kann schon fast von einem kleinen Boom sprechen. Laut einem gemeinsamen Bericht der Institutionen <strong>Artprice<\/strong> und <strong>AMMA<\/strong> ist der Kunstmarkt im vergangenen Jahr um rund 26 Prozent gewachsen. Und diese Entwicklung best\u00e4tigt einen langfristigen Trend, denn das Wachstum am globalen Kunstmarkt lag in den vergangenen zehn Jahren bei \u00fcber 300 Prozent.\u00a0 Ein besonders renditestarkes Genre in der Kunstszene sei vor allem die zeitgen\u00f6ssische Kunst. \u201eDie Preise f\u00fcr die neuen Stars der zeitgen\u00f6ssischen Kunst k\u00f6nnen innerhalb von zwei oder drei Jahren locker um mehr als 100 Prozent steigen\u201c, so Thierry Ehrmann, Gr\u00fcnder und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von <i>Artprice<\/i>. Das best\u00e4tigt auch der <i>Artprice<\/i> Preisindex f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische Kunst, der zwischen Januar 2004 und 2014 um rund 80 Prozent gestiegen ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Auf den ersten Blick mag die Grundidee simpel klingen: Kunstwerke bei g\u00fcnstiger Bewertung zu kaufen und sie nach einer m\u00f6glichst hohen Wertentwicklung wieder zu ver\u00e4u\u00dfern. Dabei lautet eine g\u00e4ngige Strategie von Investoren, Kunstwerke von noch unbekannten K\u00fcnstlern zu erwerben, die das Potential besitzen, sich in der Kunstbranche einen Namen zu machen. Doch um diese auch erfolgreich zu realisieren, ist ein ausgepr\u00e4gtes Fachwissen vonn\u00f6ten. Und insbesondere bei Kaufpreisen, die selbst bei noch unbekannteren K\u00fcnstlern in der Regel erst ab mehreren hundert bis tausend Euro starten, sollten die Risiken dieser Anlageklasse nicht untersch\u00e4tzt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Anstatt direkt in Kunstwerke &#8211; also Sachwerte &#8211; zu investieren, k\u00f6nnen Anleger ohne ausgiebige Kunstexpertise auch in von Experten gemanagte Kunstfonds investieren. Die Vorteile gegen\u00fcber einem Direktinvestment in einzelne Kunstwerke liegen zum einen im geringen Einstiegspreis, aber auch in der h\u00f6heren Risikodiversifikation. Zu beachten ist jedoch, dass diese Branche noch in den Kinderschuhen steckt, so wurden im Jahr 2014 global lediglich 72 Kunstfonds vertrieben, davon 55 in China. Auch das kumulierte verwaltete Verm\u00f6gen dieser Fonds ist mit insgesamt 1,33 Milliarden USD noch durchaus \u00fcberschaubar. Die durchschnittliche Rendite auf dem amerikanischen Markt f\u00fcr Kunstfonds im Jahr 2012 lag laut einem Report von <i>America<\/i><i>n for the Arts<\/i> bei immerhin 3,7 Prozent.<\/p>\n<p><em>\u00a0Autor: David Beckmann<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\">\nNiedrigzinsen und eine hohe Volatilit\u00e4t am Aktienmarkt ziehen immer mehr Privatanleger in&hellip;\n<\/div>\n<div class=\"link-more\"><a href=\"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/2015\/04\/19\/die-schoenste-art-des-investments\/\" class=\"more-link\">Continue reading<span class=\"screen-reader-text\"> &ldquo;Die sch\u00f6nste Art des Investments&rdquo;<\/span>&hellip;<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":20,"featured_media":564,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"spay_email":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_is_tweetstorm":false},"categories":[2],"tags":[75,71,72,73,74],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2015\/04\/Kunstinvestment-Titelbild.jpg?fit=2848%2C4272","jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p63LW5-95","_links":{"self":[{"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/563"}],"collection":[{"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-json\/wp\/v2\/users\/20"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=563"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/563\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":576,"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/563\/revisions\/576"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-json\/wp\/v2\/media\/564"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=563"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=563"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/journalcologne.hmkw.de\/kunstundkoeln\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=563"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}